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Podhradí

Seit dem Jahre 1867 bildete die Ortschaft Podhradí einen Bestandteil von Lhotka (bis zum Jahre 1952 Dolní Vikštejn, deutsch Nieder Wigstein genannt), die nur aus einigen Bauernwirtschaften bestand. Es gab hier jedoch auch ein Hotel, eine Schneidemühle, eine Schule, ein Spritzenhaus, ein Kapellchen, ein Geschäft und Forsthaus. Die erste Erwähnung von Podhradí stammt aus dem Jahre 1805. Im Jahre 1910 wurde eine Schule vom deutschen Gemeinderat aus Radkov in Podhradí unter Schutz des Grafen von Razumovský errichtet. Nach der Vertreibung der ursprünglichen Bevölkerung wurde der Unterricht in dieser Schule erst im Jahre 1956 wieder aufgenommen. Ein erheblicher Zuwachs der Bevölkerung verzeichnete die Ortschaft im Verlauf des Aufbaues der Wasseraufbereitungsanlage – des Bestandteiles des Zufuhrkanals von Kružberk. Damals lebten hier neben den Einheimischen ungefähr 500 Beschäftigte des Nationalbetriebs Vodotechna, viele auch mit Familien. An der Front der nach dem Projekt des Architekten I. Klimeš gebauten Wasseraufbereitungsanlage ist das Relief ״Das Wasser״ von V. Májovský angebracht. Nach der Baubeendigung wurde in den heute nicht mehr genützten Gebäuden im Jahre 1964 eine Berufsschule von ČSAD (Autobusverkehr der Tschechoslowakei) eingerichtet.

Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1970 gab es in Podhradí 18 Häuser mit 31 Wohnungen und 143 Bewohner. Zum 1. Januar 2000 lebten hier 52 Personen.

 

Annino údolí

Die Papierfabrik in Annino údolí wurde im Jahre 1866 gegründet, als eine wasserrechtliche Genehmigung zur Errichtung der Hydrozentrale zur Papierherstellung erteilt wurde. Im Jahre 1894 ging die Fabrik in dass Eigentum der Familie Razumovský über, und seit dem Jahre 1919 trug sie den Namen der Razumovský-Fabrik für Holzstoff und Klebstoff, Annino údolí bei Vítkov.

Heute gibt es in Annino údolí eine private Farm, die auf Geflügelzucht und Fleischrinder gerichtet ist. Sie trägt den Namen ״Farm Grim״.

 

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